Berichte von Jugendfahrten

Wildwasser Action
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Eure Erlebnisse, unsere Geschichten

Ob im Wildwasser, auf der Piste oder am Lagerfeuer – hier berichten wir im Originalton von unseren Fahrten.

Soca Titelbild

Jugendfahrt 2025

Und immer mal wieder an die Soča

Am Mittwoch, den 12. Juni, nachmittags starteten das Auto von Kathrin, Lukas, Daniel und Paula, der Bus von Jans Vater und Josefs Auto zur Soca. Ebenfalls dabei war als (noch) nicht-Vereinsmitglied Noah mit seiner Schwester Carla aus Stuttgart. Unterwegs gab es immer wieder Stau, doch um 23 Uhr waren dann alle am Camp Koren direkt am Ausstieg der Abseilstrecke angekommen.

Da wir um die späte Uhrzeit jedoch nicht mehr in den eigentlichen Campingplatz reinfahren durften, wurden wir am Eingang untergebracht. Nach kurzer Überlegung beschlossen wir, das Jugendzelt doch aufzubauen und nicht im Freien zu schlafen. Fatalerweise fehlte die Stange, die nach kurzem Suchen wieder auftauchte. So nahm der erste Tag sein Ende und beim Rauschen der Soca sind wir schnell eingeschlafen.

Am nächsten Tag stand gleich nach dem Aufstehen erstmal der Umzug zu unserem eigentlichen Platz an. Nachdem dieser vollbracht war, gab es ein Frühstück und schon ging es ab aufs Wasser. Ein paar Teilnehmer der Fahrt konnten jedoch nicht mitkommen, da ihre Boote noch nicht angekommen waren und wurden zum Rangieren verurteilt.

Gepaddelt wurde vom Einstieg am Boka-Wasserfall bis zur Friedhofstrecke (WW 1-2) und gleich danach die Friedhofstrecke (WW 2-3). Dort machte eine Teilnehmerin der Fahrt unfreiwillig nähere Bekanntschaft mit einem Raft, das ihr hinter einem Stein aufgelauert hatte. Nun hängten die erfahreneren Paddler noch die Slalomstrecke (WW 3-4) an.

Als wieder alle beisammen waren, beschloss ein Teil der Paddler noch die Abseilstrecke zu befahren. Sie sprangen in die Autos und fuhren zum Einstieg dieser. Da die Straße hier jedoch etwa 100 Meter über dem Fluss liegt, mussten die Boote auf einem steilen Pfad hinunter zur Soca getragen werden. Dabei haben alle in Neo und Paddeljacke ziemlich geschwitzt. Belohnt wurden die Mühen dann mit wunderschönem Wildwasser 3-4 bis zum Ausstieg am Campingplatz.

Dort angekommen fanden die Paddler den Rest der Mannschaft beim Gemüse-Schnippeln für das Curry, das es anschließend zum Abendessen mit Reis gab. Mittlerweile hatten auch der Bus von Markus und Inge und das Auto von Gottfried und Monika, in dem auch Benni aus dem CMK mitgefahren war, ihr Ziel erreicht. Nach dem ersten Paddel-Tag ließen wir es uns gut schmecken. Nach dem Essen gingen ein paar Leute noch eine kurze Runde in der wunderbar klaren, aber auch sehr kalten Soca schwimmen und so ging der Tag zu Ende.

Text: Daniel


Soca, Teil 2

Freitag: Los geht der Tag mit einem schmackhaften Frühstück. Nach kleineren Problemen mit Booten auf dem Dach von Josef stiegen wir an der Koritnica-Mündung in unsere Kajaks. Nach kurzer Fahrt auf WW 2 und einigen Spielstellen stießen die Eltern der Jugendlichen dazu. Nun fuhren wir gemeinsam die Panoramastrecke entlang bis zum Einstieg der Friedhofsstrecke. Dort stiegen die meisten Erwachsenen aus, außer Adam und Markus, die weiter mitfuhren. Gegen Ende der Friedhofsstrecke begann es stark zu gewittern. Ansonsten verlief die Fahrt ohne Probleme.

Benjamin, Noah, Carla und die Trainer haben noch die Slalomstrecke drangehängt. Nach kurzem Shutteln bewegten sich ein Teil der Teilnehmer in Richtung Abseilstrecke. Durch das regnerische Wetter und den folglich niedrigen Temperaturen war das Hineintragen zum Fluss wesentlich angenehmer als am Vortag. Am Abend nach dem erfolgreichen Paddeltag gab es vegetarische Spaghetti Bolognese, die erstaunlich gut war. Reste der Spaghetti wurden dann in den Paddel-Pausen verputzt.

Samstag: Nach angedrohten Streichungen wegen wiederholtem zu späten Aufstehen machten wir uns auf den Weg zur Friedhofsstrecke, welche wir an diesem Tag zweimal befuhren. Diesmal fuhren auch Daniel und der CMK Benjamin die Slalomstrecke. Bei einer erneuten Fahrt der Abseilstrecke fuhren Jan, Josef, Yara, Noah und Carla die letzten Stellen der Schlucht, während die Bennis und Daniel ein langes Warten hinter sich bringen mussten. Wohlbehalten kamen die Schluchtler ums Eck gebogen, nachdem man sich schon Sorgen gemacht hatte. Für viele war die Abseil-Lap die letzte der Fahrt. Der Samstagabend stand dann ganz im Zeichen des Abschieds: Josef wurde unter Tränen nach Norwegen verabschiedet.

Sonntag: Nach kurzem Frühstück und Aufräumen des Jugendzeltes machten sich alle bis auf Jan, Yara und Flo auf nach München. Nach langer Fahrt kamen alle an und die Fahrt war mit großem Erfolg beendet.

Soca Bild 2
Soca Bild 3
Soca Bild 4

Text: Benjamin

Jugendskitag im Kühtai

Winter 2025

Am Sonntag, den 21.12., machte sich die Jugend auf den Weg ins Kühtai zum Skifahren. Nachdem alle angekommen waren, wurde Jonathan und Benjamin erstmal beigebracht wie man auf Skiern steht, bevor es dann für die anderen auf die etwas schwereren Pisten ging.

Für Benjamin und mich ging es, nach ein bisschen Zeit am Anfängerhügel, auf die Blaue Piste wo dank der Hilfe von Matti, Daniel, Ben und Jan schnell erste Erfolge verzeichnet werden konnten. Währenddessen hatte Dag die unschöne Erfahrung sich auf einer großen Eisplatte hinzuhauen.

Zum Mittagessen wollte die Gruppe zu einer Hütte, die unglücklicherweise mitten auf einer roten Piste lag. Nachdem uns mehrmals versichert wurde, dass die rote Piste gar nicht so steil sei, ging es dann mit dem Lift bergauf. Oben angekommen wurde Benjamin und mir schnell klar, dass die Piste sehr wohl steil ist, aber nach sehr gutem Coaching von Ben und Dag waren alle heil an der Hütte angekommen.

Nachdem Benjamin nach der Mittagspause aus dem Schlepper rutschte, entschied sich die Anfängergruppe die Talabfahrt anzugehen. Zu unserem Erstaunen ging es von der Hütte aus noch steiler als davor bergab. Dank Markus Hilfe und viel Zeit waren wieder alle am Parkplatz angekommen. Nachdem ein Gruppenfoto gemacht wurde, machten sich alle Autos auf den Weg zurück nach München.

Text: Jonathan

Weitere Eindrücke

Fotos: Jakob Sax

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